Reisebericht Rheinland/Saarland

Eine Region voll von Flüssen und Burgen. Ein paar Highlights will ich mir ansehen.

Camping auf der Burgruine Schmidtburg

Schmidtburg

Das sollte der zentrale Ausgangspunkt für die folgenden Ziele werden. Zuerst von der falschen Seite genähert, kamen wir dann auf der richtigen Seite (von Schneppenbach) dort an. Das „Einfahrt verboten“-Schild hätten wir ignorieren können. Aber der folgende Weg ließ uns daran zweifeln. Ein sehr schmaler Weg führte zur Burgruine, den wir später auch mit dem Auto vorsichtig bewältigen konnten.
Vor Ort angekommen, wurden wir freundlich vom Burgvogt begrüßt. Er logierte im mittleren Turm und nach wenig Papierkram wies er uns die Grundmauern eines ehemaligen Gebäudes zu, wo wir Feuer machen und unser Zelt aufstellen durften.
Die Schmidtburg verfügte zudem über einfache Toiletten, sowie einen Wasseranschluss.
Insgesamt für zum Camping eine absolut traumhafte Kulisse. Einziges Manko waren rings um an den Berghängen andere Gruppen, welche jenseits des Baches auf eigene Faust Lager aufgeschlagen hatten und mit unterschiedlichen Musikrichtungen kräftig Richtung Burg schallten. Die ganze Nacht.

Unser Zeltplatz auf Schmidtburg

Saarschleife

Saarschleife

Für den nächsten Morgen war die Saarschleife geplant. Aufgewacht mitten in den steinernen Überresten vergangener Zeiten begann der Tag. Die Fahrt durch den Hunsrück brachte weitere schöne Einblicke in die Landschaft hier.
Die Saarschleife selbst brachte einen wunderschönen Ausblick. Allerdings auch nicht viel mehr.

Kaiserslautern: Japanischer Garten

Japanischer Garten in Kaiserslautern

Da der Tag noch fast jung war, entschieden wir spontan, noch nach Kaiserslautern zu fahren. Dieses Ziel war eigentlich für den kommenden Tag angedacht.
Der japanische Garten beeindruckte mit viel Liebe zum Detail.

Burg Eltz

Burg Eltz

Am folgende Tag stand noch eine weitere Burg auf dem Programm: Burg Eltz. Nicht weit entfernt kamen wir noch vor der Mittagszeit hier an.
Sie war gut besucht und offensichtlich auch auf viele Besucher vorbereitet, denn das Preisniveau war recht hoch. Wir entschieden daher, nicht an einer Besichtigung teilzunehmen und genossen statt dessen, was frei zugänglich war. Gelohnt hat sich das voll.
Ein Aussichtspunkt, welcher gut über den direkten Weg zur Burg erreichbar war, rundete das Erlebnis ab.

Loreley

Loreley

Ganz in der Nähe fand sich noch die sagenhafte Loreley mit Besucherzentrum. Auch hier gab es oben leicht erreichbar einen schönen Aussichtspunkt, um einen Blick zur Statue und in das Rheintal zu werfen. Es reihte sich Burg an Burg.
Eine ausgedehnte Flussfahrt könnte vielleicht einmal eine schöne Reise sein. Hier allerdings musste ich mich mit einer Fähre begnügen. Meiner ersten übrigens. Die verlief allerdings so unkompliziert, dass meine vorigen organisatorischen Sorgen völlig überflüssig waren.
Einfach rauf, Geld wurde einfach eingesammelt und da konnten wir auf der anderen Seite auch schon fast wieder weiterfahren.Da wir nun einen Tag gespart hatten und auch in der zweiten Nacht noch immer Lärm um die Burg war, hatten wir am Morgen beschlossen, bereits alles einzupacken und nach hause zu fahren. Dort führte der Weg nun auch hin.
Die Überbezahlung betrug nur sehr wenige Euro. Vom Preis/Leistungsverhältnis waren die Nächte auf der Schmidtburg schon echt mega.